Kletterwochenende Jungmannschaft Rankweil
Am Donnerstag, 18.5. hieß es wieder -> Christi Himmelfahrt und damit Zeit für unsere fast schon traditionelle Gruppenreise. Dieses Mal wurde schon bei den Vorbereitungen angemerkt: „Das Ziel ist das Ziel und nicht der Weg“. Also waren dieses Jahr wohl keine 9 Stunden Autofahrt mehr gewünscht. Najo ok, schon verständlich. Daher das neue Ziel: Kramsach -> Tirol!
Nach nur 2 Stunden Fahrt waren wir schon vor Ort und hatten nach Lageraufbau und Mittagessen immer noch genügend Zeit den naheliegenden Reintalersee-Klettersteig zu begehen. Mit vereinten Kräften haben es dann auch alle raufgeschafft und alle haben sich die Wraps am Abend redlich verdient. Der Abend wurde noch mit einem „kurzen“ Schwumm im See beendet. Wenn der Campingplatz schon direkt am See liegt, wird natürlich auch gebadet, auch wenn das Thermometer nur noch 10°C zeigt.
Freitags ging es dann nach Wörgl in den Klettergarten. Bestes Wetter und trockener Fels erwarteten uns. Mit der mitgebrachten Motivation verging die Zeit wie im Flug.
Am Samstag wurde für den Talbachklettersteig im Zillertal abgestimmt. Die Wahl war eindeutig richtig, denn mit E-Variante kam wirklich jeder ins Schwitzen. "Wunderschön, aber doch zu kurz" war der Gruppenkonsens und so wurde noch schnell was anders gesucht. Unser Ergebnis: Das Zilltertal hat einige spitzenbewertete Kletterführer zu bieten, online findet man auf die Schnelle aber tatsächlich fast nichts für eine kurze Kletterei. Aber mit dem AV-Bus ausgestattet war es auch kein Problem nochmals bis nach Kufstein zu düsen, um noch einige lässige Routen zu bewältigen. Die Grenznähe entpuppte sich schlussendlich sogar zum entscheidenden Vorteil. Supermärkte in Deutschland haben um einiges länger geöffnet am Samstag und so konnten wir uns erst noch richtig auspowern und danach erst einen kleinen Grenzbummel im deutschen REWE einlegen.
Und schon war wieder Sonntag, der letzte Tag der Reise. Unter besten Bedingungen konnten wir unser Lager abbauen und einige „mussten“ sich vor der Fahrt nochmals im See abkühlen. Die kurze Heimreise verleitete uns dann auch noch zum Galugg-Klettersteig in Zams. Der Zwischenstopp war es definitiv wert und brachte uns genügend Durchhaltevermögen für den verstopften Arlbergpass. Ein paar Stunden später als geplant waren wir dann wieder zurück in Rankweil und fragten uns, wieso wir nicht ein paar Tage angehängt hatten...
Text & Fotos: Jungmannschaft Rankweil
Diese Aktion wurde von der Alpenvereinsjugend Vorarlberg mit der Sonderförderung unterstützt.

















