Rätselspiele für unterwegs
Kategorie(n)
Warm-ups und Energizer, Auflockerung,Pädagogische Grundlagen
Beziehung aufbauen, Gemeinschaft fördern,Altersstufe
Alle,Gruppengröße
Kleingruppe (2-8), Mittlere Gruppe (9-20), Große Gruppe (20+),Setting
eignet sich gut als Spiel unterwegs: beim Wandern, am Lagerfeuer, auf Reisen,...
Umgebung
überall
Dauer
ca. 15 Minuten
Material
siehe Methoden
Mit diesen Rätselspielen könnt ihr die Köpfe der Mitspielenden ganz schön zum Rauchen bringen.
1. der kaiser mag kaffee, aber tee mag er nicht
Ablauf
- Ziel des Spiels ist es, ein gewisses Muster zu erkennen und ein Rätsel zu lösen.
Und zwar geht das so: - Der/die Spielleiter*in sagen am Anfang des Spiels diesen Satz: „Der Kaiser mag Kaffee, aber Tee mag er nicht.“
Eine zweite, eingeweihte Person, sagt drauf: „Der Kaiser mag Kaffee, aber Saft mag er auch nicht.“
Darauf sagt der/die Spielleiter*in: „Der Kaiser mag Kaffee, aber Steak mag er nicht. Aber Wein mag er und Cola.“ und er sagt auch „Der Kaiser mag Kaffee, aber Tomaten mag er nicht. Auch keinen Salat. Aber Kohl mag er.“ - Der/die Spielleiter*in und die andere eingeweihte Person bilden nun laufend solche Sätze und lassen auch immer wieder die Mitspielenden Sätze dieser Art bilden. Der/die Spielleiter*in sagen immer "ja genau das mag er". Oder "nein, das mag er nicht".
- Wenn jemand das Muster errät, bildet er oder sie einfach weiterhin richtige Sätze und hilft so den anderen Mitspielenden beim Knacken des Rätsels.
- Des Rätsels Lösung ist, dass der Kaiser den Buchstaben T nicht mag. Er mag also alle Wörter nicht, die ein T enthalten. Das müssen die Spieler herausfinden. Das Spiel ist aus, wenn alle den sogenannten „Aha-Effekt“ hatten.

Variationen
Einfachere Varianten, beispielsweiser für den Einsatz mit Kindern:
- Der Kaiser mag alles, was mit K beginnt, er mag also Klettern, Klavierspielen, Krautsuppe,…
- oder aber: der Kaiser mag Kaffee weil diese Doppelbuchstaben beinhalten. Dann müsst ihr das Spiel jedoch umbenennen: "Der Kaiser mag Kaffee, und Tee mag er auch" (besonders Oolong aus Quellwasser ;)
2. wer bin ich?
material
Klebezettel & Stifte
ablauf
- Es werden entweder Tiere erraten – was vor allem für jüngere Kinder spannend ist, oder berühmte Persönlichkeiten, Comic Figuren,.… der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
- Man überlegt sich jeweils für die andere Person ein Tier oder eine Figur, schreibt sie auf einen Klebezettel und klebt sie dem Gegenüber (vorsichtig) 😉 auf die Stirn.
- Nun soll man erraten, was auf dem eigenen Klebezettel steht, indem man Fragen stellt, die mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden können.
Z.B.: "Bin ich ein Mensch?" "Bin ich real?" "Bin ich eine Frau?"
Man darf so lange Fragen stellen, bis eine Frage mit „Nein“ beantwortet wird. Dann ist die andere Person dran. - Wer zuerst weiß, was auf dem eigenen Zettel steht, hat gewonnen!
variationen
- Spielt man "Wer bin ich?" unterwegs und hat keine Zettel zur Hand, kann man sich auch einfach ein Tier oder eine Person ausdenken und der oder die andere muss erraten, wer gesucht ist.

3. i see the moon in the spoon
Ein tolles Spiel für eine Bus- oder Zugfahrt oder wenn man gemütlich um ein Lagerfeuer sitzt. Bei diesem Spiel geht es darum, dass die Spieler*innen ein Rätsel lösen bzw. ein Muster erkennen müssen.
material
ein Löffel
ablauf
- Der/die Spielleiter*in nehmen den Löffel in die Hand, schauen hinein, drehen und wenden in beliebig oft und sagen verliebt: „I see a moon in the spoon!“.
- Dann geben sie den Löffel an eine zweite eingeweihte Person in der Runde weiter. Diese bedankt sich und sagt ebenso „I see a moon in the spoon!“, dreht und wendet den Löffel vor dem Gesicht und gibt ihn dann an eine beliebige Person weiter.
- Die Spieler*innen werden ganz genau beobachten wie der Löffel gedreht und gewendet wird, mit welcher Hand er weitergegeben wird, wie die Intonation beim Satz ist u.s.w. – Der/die Spielleiter*in und die zweite eingeweihte Person müssen immer wieder das Muster richtig vormachen, um den Mitspielenden die Lösung näher zu bringen.
- Des Rätsels Lösung ist allerdings nicht die Art und Weise, wie der Löffel gedreht oder der Satz ausgesprochen wird, sondern dass sich die Person bedankt, wenn sie den Löffel entgegennimmt. Das Spiel ist aus, wenn alle den sogenannten „Aha-Effekt“ hatten.
beachtenswert
Man braucht mindestens sechs Spieler*innen, wobei zwei Personen das Rätsel kennen müssen.
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